Corporate Weblogs – doch mit Zukunft?

Na ja, da bin ich doch nicht allein mit meiner skeptischen Haltung gegenüber der düsteren Prognose von Peter Turi zur Zukunft von Corporate Weblogs.
Wie eine kleine Umfrage in iBusiness heute gezeigt hat, sind einige PR-Profis da deutlich optimistischer. "Blogs sind für Unternehmen eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Kommunikationsmaßnahmen", meint PR-Blogger Klaus Eck. Und Stefanie Berg von der Düsseldorfer Agentur conosco findet: "Wenn Corporate Blogs interessant und spannend gemacht sind, werden sie auch von Internetnutzern angenommen".
Sag ich doch. Obwohl: Die Beiden sind natürlich mit ihrer Einschätzung etwas vorbelastet. Klaus will sein Buch zum Thema und seine Beratungsleistungen verkaufen, Stefanie ihr Know-how beim Umsetzen von Unternehmens-Weblogs. Aber wenn sie doch recht haben ….
Schon vor einiger Zeit hat iBusiness in Zusammenarbeit mit Klaus Eck je 10 Punkte aufgezählt, die man beim Corporate Blogging beherzigen bzw. vermeiden sollte:
* Do's:
1. Ideen vermitteln
2. Eigene Expertise herausstellen
3. Persönliches Wissen mit Lesern teilen
4. Fachexperten als Blogger einsetzen
5. Richtlinien für Blogerstellen
6. Fachbezogene Beiträge schreiben
7. Interne Testphase einrechnen
8. In regelmäßigen Intervallen bloggen
9. Interessante Inhalte mit Mehrwert bieten
10. Auseinandersetzung mit sachlicher Kritik
* dont's:
1. Persönliche Eitelkeiten herausstellen
2. Produkte und Dienstleistungen bewerben
3. Angst, Wissen an andere zu verlieren
4. Blog von der Marketing-Abteilung führen lassen
5. Nachträglich Beiträge zensieren
6. Persönliche Abläufe darstellen
7. Unvorbereitet los-bloggen
8. Bloggen, wenn gerade mal Zeit ist
9. Leser mit Allgemeinheiten langweilen
10. Kritische Kommentare löschen
Da kann dann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen.