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Branchen News
von wolfgang am 11.06.06

Als A-Blogger mit einer großen Fangemeinde (schon bevor Microsoft ihn angeheuert hat) konnte sich der Microsoft-Chefblogger immer eine gewisse Unabhängigkeit von der offiziellen PR-Linie in Redmond erlauben. Allerdings krachte es auch schon mal, wie im Falle der Zensur von chinesischen Bloggern auf MSN Spaces. "It's one thing to pull a list of words out of blogs using an algorithm. It's another thing to become an agent of a government and censor an entire blogger's work. Yes, I know the consequences. Yes, there are thousands of jobs at stake. Billions of dollars. But, the behavior of my company in this instance is not right", schrieb Scoble Anfang des Jahres. Manch einer erwartete schon damals, dass er bald seinen Hut nehmen würde.
In seiner Verabschiedung schreibt Robert Scoble, dass er längst nicht mehr der einzige Microsoft-Blogger sei. Rund 3000 Mitarbeiter des größten Softwarekonzerns der Welt haben mittlerweile ein eigenes Corporate Weblog. "They changed the world. I just was the cheerleader", schreibt Scoble ungewöhnlich bescheiden. Nur: Die anderen 2999 Microsoft-Blogger kennen meist nur Eingeweihte, alle Welt schaute bisher auf den "Vortänzer".
Aber vielleicht hat er ja recht und die Zeiten der A-Blogger gehen langsam zu Ende, weil Corporate Weblogs inzwischen (zumindest in den USA) eine Massenerscheinung sind. Wir werden sehen, wie Microsoft ohne seine Gallionsfigur in der Blogosphäre künftig wahrgenommen wird?
via Basic Thinking und TechCrunch
Trackback: http://publish.creative-weblogging.com/publish/mt-tb.pl/24314
Wong
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Kommentar von:
Peter Turi
(13.06.06 15:57 Uhr)
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Eine Bitte: Berichtet doch bei Gelegenheit mal über das Start-up bei dem Scoble künftig arbeitet.