Cornelia Rogall-Grothe ist neue Bundes- CIO

Bislang war ich davon ausgegangen, dass ein(e) CIO möglichst technik-affin sein sollte. Doch im Falle der neuen Bundes- CIO Cornelia Rogall-Grothe handelt es sich um eine waschechte Juristin. Das schreibt Techfieber und offensichtlich glaubt man der "Taz" so hatte die 61-Jährige bislang nur sehr wenig mit Computern zu tun:
Den Job erhielt die 1949 geborene Juristin quasi automatisch: Schon ihr Vorgänger, Hans Bernhard Beus, war ebenfalls parallel Innen-Staatssekretär gewesen, bevor er zusammen mit seinem Dienstherren Wolfgang Schäuble nach dem Wahlsieg von Schwarz-Gelb ins Bundesfinanzministerium wechselte.
Immerhin hatte sich Rogall-Grothe mit der Verfassungskonformität von Wahlcomputern auseinander gesetzt und wird sich nun um den elektronischen Personalausweis, um "De-Mail" sowie eine einheitlich Behördennummer kümmern. Und da mag es sogar ein Vorteil sein, dass die Staatssekretärin nicht aus der Branche kommt, sondern eher die rechtlichen Aspekte beleuchtet.
Insofern keine Vorurteile: man wird sehen, wie sich die gebürtige Westfälin in dem neuen Amt schlägt.