CIO versus Twitter und Co.

Ich sitze gerade auf einem grauen Sofa (oder ist es ein gelber Schreibtischstuhl), trage ein grau-rot gestreiftes Sweatshirt (oder auch nicht) und höre Musik eines Künstlers namens Bernd Begemann. Doch wen interessiert das? Um ehrlich zu sein: mich nicht und das sehen auch eine Menge CIO so.
Gemeint sind natürlich Dienste wie Twitter, Facebook oder LinkedIn, deren vermeintlicher Nutzen noch nicht so recht bei den ITlern angekommen zu sein scheint. So berichtet es zumindest CIO.de wo von der geringen Akzeptanz für die so genannten Social Communities die Rede ist:
Echte Communities gibt es nur im echten Leben.
Dennoch scheinen sich Entscheider wie MacKay unter Druck zu fühlen, sich mit dem Thema anzufreunden. Dafür hält Chuck Musciano, CIO des US-Baumaschinenherstellers Martin Marietta Materials, Tipps parat. Er twittert mehrfach täglich auf zwei verschiedenen Accounts, einem privaten und einem geschäftlichen. Außerdem betreibt er einen Blog und klickt häufig auf Facebook und LinkedIn.
Der Grund für diese Aktivität liegt jedoch weniger an der Begeisterung für die neuen Medien sondern an der Angst, den Anschluss zu verpassen. Dazu kommt, das Twitter und Co. das Potential haben, auch interne Netzwerke zu optimieren bzw. als Vorbild zu dienen:
Jack MacKay, der zögerliche AHA-CIO, weiß inzwischen, was er von seinen Networking-Experimenten lernen will. Er plant, ein internes Netzwerk für die Mitglieder der American Hospital Association aufzubauen. Als Vertriebskanal sieht er die Sites dagegen nicht. Er habe nicht vor, neue Produkte über Twitter bekannt zu machen, sagt MacKay.
Ob sich diese selektive Nutzung jedoch auf Dauer durchhalten lässt, wird die Zukunft zeigen.