CIO künftig auch Markenschützer?

Speichern wir das Thema einfach mal unter IT-Security ab. Wenngleich es genau genommen nur am Rande mit IT zu tun hat. Doch geht es nach den beiden Autoren Rick Hutley und Joanne Bethlahmy von der Cisco Internet Business Solutions Group (IBSG), so sollen CIO künftig auch für den Schutz einer Marke zuständig sein. Das geht zumindest aus dem unlängst veröffentlichten Papier "CIO as Brand Master" hervor über das unter anderem Silicon.de berichtet.
Was ist mit Markenschutz gemeint? Sicherlich nicht die juristische Komponente. Doch angesichts der steigenden Bedeutung von Social Networking und Videodiensten wie YouTube kommt dem CIO bzw. dessen Abteilung künftig auch die Aufgabe zu, das Netz nach markenschädigenden Inhalten zu durchforsten. Hierzu müsste der CIO erst einmal genau verstehen, was eine Marke ausmacht um dann anhand von IT-Maßnahmen für deren Stärkung einzutreten. Hierzu zählen auch Testprogramme für die Qualität eines Produkts, das Funktionieren der Supply Chain, die Kundenzufriedenheit etc.
Sicher ist in meinen Augen jedoch, dass der CIO allein wenig ausrichten kann und es eher um eine engere Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Marketing und PR kommen muss.