Chance Web 2.0: Blogger lauern überall

Chance Web 2.0: Blogger lauern überall

Nach dem recht guten Mittagessen hat Martin Oetting die undankbare Aufgabe, das Publikum aus der Müdigkeit zu reißen. Zunächst mit dem Hinweis, dass hier auf dem Kongress "Blogger überall lauern" und diese Spezies sich nicht auf die eingeladenen Wildcard-Blogger beschränkt: "80 % der Referenten hier bloggen auch". Dann kommt er zu seinem eigentlichen Thema "Virale Kommunikation im Web 2.0".

Dabei räumt er mit typischen Irrtümern auf:

- Virales Marketing ist kein Guerilla-Marketing (Guerilla = Angriff, Viral = Freundschaft)

- Virales Marketing ist kein Bullshit-Marketing (verkauft die User nicht für dumm)

- Virales Marketing ist keine (reine) Mundpropaganda

- Virales Marketing verbreitet sich (heute) nicht mehr von selbst exponentiell

- Virales Marketing sind nicht unbedingt "lustige Werbefilme" (sondern "ansteckende" Produkte, Beziehungspflege, "ansteckende" Werbung)

- Virales Marketing funktioniert nicht nur online

- Virales Marketing kann man nicht einfach "buchen"

- Virales Marketing ist nicht neu und sensationell (schon in der Bibel gibt es Beispiele dafür)

- Virales Marketing ist nicht nur "nice to have" oder ein "Add-on"

- Digitale Mundpropaganda lässt sich nicht mit Viralem Marketing kontrollieren

Mit vielen interessanten Beispielen. Ein spannender Vortrag.


Posted on Montag, September 25th, 2006 at 13:39 and is filed under Web 2.0. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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