Bundestrojaner und Industriespionage.

Die Technik des sogenannten Bundestrojaners soll dem Vernehmen aus dem Bundesinnenministerium nach, dazu dienen, die Strafverfolgung zu erleichtern. Die Technologie, ohne Kenntnisnahme des Nutzers auf dessen Computer zugreifen zu können, ist allerdings aus Sicht des Datenschutzes in Unternehmen höchst fragwürdig. Immerhin wird hier nicht nur in die Privatsphäre eingegriffen, sondern unter Umständen auch Zugriff auf sicherheitskritische Daten genommen. Es ist keine Frage, dass die Technologie, sobald sie erst einmal einsatzbereit ist, auf kurz oder lang auch anderen zur Verfügung steht, die eben nicht zu den Strafverfolgungsbehörden zählen.
Erschwerend kommt noch hinzu, dass IT-Verantwortliche, die Tools und Hilfsmittel einsetzen, um die Sicherheit ihrer Infrastruktur zu prüfen, mittlerweile hart am Rande der Illegalität operieren. Auf die Spitze getreiben könnte man behaupten, die gläserne IT ist nur noch ein paar Mips entfernt. Die Geister die ich rief…
Die Antworten zum Fragebogen von SPD und Bundesjustizministerium
Ein Kommentar der WebAG der FDP
..und des CCC
So soll's laufen
Eike Elser 29.08.2007