Borat: Die Kultwelle schwappt nun auch ins Web

Nachdem die Dokumentar-Satire "Borat", in der Sacha Baron Cohen den kasachischen Fernsehreporter Borat Sagdiyev spielt und die amis auf die Schippe nimmt, der Kino-Hit des letzten Wochenendes in den USA (Platz 1) und Deutschland (Platz 2) war, verbreitet sich der Kult auch rasant im Web.

Bei Technorati ist der Suchbegriff "Borat" inzwischen auf Platz 2, immer mehr Videos tauchen auf YouTube auf und ein (schnell eingerichtetes) Weblog gibt es natürlich auch. Selbst Robert Basic überlegt es sich, ins Kino zu gehen (das wird schlimm, mehrere Stunden ohne Postings von ihm!).

Am härtesten hat es aber den (englischsprachigen) Wikipedia-Eintrag von Kasachstan getroffen. Nachdem Borat-Fans dort den Text der kasachischen Nationalhymne geändert hatten und abstruse Behauptungen aus dem Film als Fakt darstellten ("Frauen dürfen in Kasachstan erst seit 1978 Busse benutzen"), ist bei diesem Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia-Ausgabe das Schreiben für nichtauthorisierte User gesperrt.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Borat:

P.S. Mir hat Kasachstan sehr gut gefallen, als ich das Land das letzte Mal besucht habe (ist schon ein paar Jährchen her). Ob dieser Film, wie befürchtet, zu einem Image-Schaden für Kasachstan führt, würde ich bezweifeln. Denn bekommen eher die USA, finde ich. Und nicht nur ich. "Nicht Kasachstan kommt schlecht weg, wer diese Darstellung Kasachstans ernst nimmt, hat selbst ein Problem, sondern die Amerikaner sind es, die mächtig auf die Nüsse bekommen, weil sie zum Teil ziemlich herb im wahrsten Sinne des Wortes vorgeführt werden", schreibt beispielsweise www.liveh8.de.

Übrigens: Informationen aus erster Hand über dieses interessante asiatische Land an der Grenze zu China liefert jede Woche die Die Deutsche Allgemeine Zeitung .


Posted on Montag, November 6th, 2006 at 19:04 and is filed under Freistil. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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