Also doch: Bundestrojaner „made in china"

China sagt der bundesregierung Unterstützung bei der Aufklärung der chinesischen Hackerangriffe gegen deutsche Computer zu – so die offizielle Verlautbarung anlässlich des Besuchs von Angela Merkel in China. Neben einem 150-Millionen-Euro-Kurbelwellenabkommen ist die Zusage dem chinesischen Premierministers Wen Jiabao sicher das Highlight des Merkelschen China-Besuchs.
In altbekannter Manier wurde auf politischen Ebene verhackstückt, was unglücklicherweise publik geworden ist. Vom Hackerangriff zu Produktpiraterie. Immerhin fühlt sich Chinas Premier dazu hingerissen, die Bekämpfung der Computerspoinage als "Aufgabe der Weltgemeinschaft" zu bezeichnen und der Bundesregierung hier die Zusammenarbeit zuzusagen. Bleibt offen, ob diese Zusammenarbeit das Liefern funktionaler Komponenten zum Bundestrojanerprototypen meint…
Den geneigten Leser möchte ich auf den oben stehenden Bildausschnitt und die dort zu sehende Mimik und Gestik hinweisen – nur mal so.
Eike Elser 02.09.2007