Alle machen mit

Stillhalter in Geschäft
Wenn man sich umhört wird überall offen darüber diskutiert, dass IT-Projekte immer wieder aus dem Ruder laufen. Die Kosten explodieren, die gewünschten Ziele werden nicht erreicht und der Zeitrahmen komplett überzogen. Fast scheint es als habe man sich damit abgefunden, das EDV mit Ende der Vernunft zu übersetzen ist und IT sowieso nicht das bringt was es soll.
Wie sieht es denn wirklich aus? Ist das eine realistische Wahrnehmung und vor allen wie ist um die Verlässlichkeit von IT-Projekten im internationalen Vergleich bestellt.
Bei CIO.de wird unter dem Titel "Freibrief für interne IT-Abteilungen.
Erfolglosigkeit bei IT-Projekten" eine Studie des indischen Dienstleisters Tata Consultancy Services vom 11.12.2007 vorgestellt.
Immerhin, so CIO.de,
"(…)überschreiten 62 Prozent der Projekte den vereinbarten Zeitrahmen, 49 Prozent sprengen das Budget. 47 Prozent der Studienteilnehmer erklären außerdem, die Wartungskosten seien höher als angenommen. Und jeder Vierte beklagt, die Endnutzer akzeptierten die neue Lösung nicht.(…)
Bemerkenswert schneidet Deutschland insoweit ab als 93 Prozent dennoch weiter Gelder in die Projekte stecken und vor allem innerhalb der eigenen Reihen kein Schuldiger gesucht wird ( in indien geschieht dies bei 21 % und in Japan bei 11%).
Der Bericht im englischsprachigen Original
Eike Elser 15-01-2008
Guten Tag,
man kann etwas dagegen tun – vor allem schadet Blauäugigkeit. Das Ziel eine IT-Anwendung ist ja, die Realität eines Arbeitsprozesses auf einer Maschine abzubilden und dabei eben dieses Prozess möglichst zu optimieren. Dazu braucht man Fachleute, die keine IT-Brille aufhaben, sondern sich in Organisation und menschlicher Kommunikation auskennen. Sehr einfach, nicht wahr?
Dann ist die Akzeptanz später deutlich größer, zumal, wenn die neue Software durch kluge Schulungen eingeführt wird.
Gruß – sehpferd