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Web 2.0
von wolfgang am 11.05.06

1. Man kann den Namen nicht aussprechen
2. Zentralisierung (statt dem Trend zur Dezentrentraliserung im Web zu folgen)
3. Geheimniskrämerei (statt einen öffentlichen betatest zu starten)
4. Ohne "Buzz" (engl. "Summen") gibt es keine massenhafte Verbreitung
5. Jede Menge (über 25) Firmen, die um Subventionen rangeln - aber bisher nicht gerade durch Web 2.0-Erfahrungen aufgefallen sind
6. Keine wirkliche Internationalität
7. Eine unendliche Geschichte - im Januar 2006 sollte das 5-Jahresprojekt gestartet werden, passiert ist bisher nichts
8. Nicht genug Kohle - 260 Millionen Euro soll das Projekt kosten (Microsoft hat 2005 alleine 1,1 Mrd. Euro in Suchmaschinentechnologie gesteckt, Google macht im Vierteljahr 2 Mrd. $ Umsatz)
9. Subventionen sind was anderes als Geld vom Venturekapitalgeber - zu viel Politik, zu wenig Risikobereitschaft
10. Google, das sind 1000 Start-Ups, die ständig an neuen Geschäftsideen knobeln und die Technologie verbessern
Loic Le Meur hat mit seinen 10 Punkten sicher recht (und es gibt vermutlich sogar noch mehr). Ein zentralistisch angelegtes Projekt, zudem noch mit zuwenig Geld ausgestattet und einem bürokratischen Wasserkopf, wird auch in fünf Jahren keine ernsthafte Google-Konkurrenz zustande bringen. Und wer weiß, wie das Internet in fünf Jahren aussehen wird? Da haben wir vielleicht schon Web 4.0.
via Neville Hobson
Permalink: 10 Gründe, warum Quaero scheitern wird
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Kommentar von:
tentatives verlinken
quaero - oder wie man besten eine Menge öffentliches Geld verpulvert
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