cioger
Cornelia Rogall-Grothe ist neue Bundes- CIO
abgelegt im Archiv Freistil von Christoph Römer am 08.02.10
Cornelia Rogall-Grothe ist neue Bundes- CIO
© flashbak
Bislang war ich davon ausgegangen, dass ein(e) CIO möglichst technik-affin sein sollte. Doch im Falle der neuen Bundes- CIO Cornelia Rogall-Grothe handelt es sich um eine waschechte Juristin. Das schreibt Techfieber und offensichtlich glaubt man der "Taz" so hatte die 61-Jährige bislang nur sehr wenig mit Computern zu tun:

Den Job erhielt die 1949 geborene Juristin quasi automatisch: Schon ihr Vorgänger, Hans Bernhard Beus, war ebenfalls parallel Innen-Staatssekretär gewesen, bevor er zusammen mit seinem Dienstherren Wolfgang Schäuble nach dem Wahlsieg von Schwarz-Gelb ins Bundesfinanzministerium wechselte.

Immerhin hatte sich Rogall-Grothe mit der Verfassungskonformität von Wahlcomputern auseinander gesetzt und wird sich nun um den elektronischen Personalausweis, um "De-Mail" sowie eine einheitlich Behördennummer kümmern. Und da mag es sogar ein Vorteil sein, dass die Staatssekretärin nicht aus der Branche kommt, sondern eher die rechtlichen Aspekte beleuchtet.

Insofern keine Vorurteile: man wird sehen, wie sich die gebürtige Westfälin in dem neuen Amt schlägt.
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IT - auf die Suchmaschine kommt es an
abgelegt im Archiv Freistil von Christoph Römer am 03.02.10
IT - auf die Suchmaschine kommt es an
© Yodel Anecdotal
Das SEO -Thema ist vielleicht kein klassischer Gegenstand für das CIO -Weblog doch möchte ich es mir nicht verkneifen, den interessanten Artikel in der Onlineausgabe der "Zeit" zu zitieren. Hier geht es um das mutmaßliche "next big thing" im IT -Bereich und zwar die IT -Experten, denen es gelingt, eine Webseite bei Google und Co. nach vorne zu bringen. Kurzum: SEO (Search Engine Optimizing) -Experten:

Wer die Kniffe kennt, mit denen sich Produkte und Dienstleistungen im Internet erfolgreich vermarkten lassen, hat beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt, sagt die Sprecherin des Karriereportals Monster.de, Alexandra Güntzer. Gerade jetzt ist es das A und O für Unternehmen, dass ihre Produkte im Netz leicht gefunden werden und bei den relevanten Suchbegriffen ganz oben auf der Ergebnisliste stehen. Firmen aller Branchen und klassische Werbeagenturen, die auch Dienstleistungen im Netz anbieten, und vor allem auf das Internet spezialisierte Agenturen suchen nach den Spezialisten.

Ein interessanter Markt also, auch für CIO, die den eigenen Webauftritt populärer machen möchten. Denn eine gute Positionierung in den Suchmaschinen macht ja nicht nur in Krisenzeiten Sinn....

Übrigens: Tipps für erfolgreiches SEO, quasi zum Selbermachen, finden sich unter anderem unter:

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CeBIT mit eigenem CIO -Stand
abgelegt im Archiv Freistil von Christoph Römer am 26.01.10
CeBIT mit eigenem CIO -Stand
© ramsesoriginal
Es wurde ja auch Zeit. Im Jahr 2010 wird die IT-Leitmesse CeBIT endlich einen eigenen CIO -Stand bzw. ein "House of CIO" erhalten. Das schreibt Automotive IT und so sollen sowohl nationale als auch internationale CIO einen Anlaufpunkt zum netzwerken und Erfahrung austauschen erhalten:

Auf diesem Stand in Halle 4 sollen zentral Erfahrungen der CIOs untereinander sowie zwischen den CIO-Netzwerken, den Anbietern und den unterschiedlichen Interessengruppen ausgetauscht werden. Neben der Förderung der Zusammenarbeit von Anwendern und Anbietern ist der Auf- und Ausbau einer leistungsfähigen IT-Community ein weiteres Ziel.

Ein prima Idee zumal auch eigene Lounges genutzt werden können, um sich abseits des Messetrubels in Ruhe zu unterhalten.
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CIO - auf die Kommunikation kommt es an
abgelegt im Archiv Freistil von Christoph Römer am 18.01.10
CIO - auf die Kommunikation kommt es an
© _Gene_
Die meisten Postings innerhalb des CIO-Weblogs werden aus CIO -Sicht bzw. unter Verwendung CIO -orientierter Quellen verfasst. Macht ja auch Sinn. Doch möchte ich nun auch einmal die vermeintlich "andere Seite" zu Wort kommen lassen, denn in der CFOworld findet sich ein durchaus interessanter Artikel zur unternehmensinternen Kommunikation:

IT-Experten fühlen sich oft unverstanden von den Business-Kollegen. Dabei liegt es manchmal auch an der Art, wie sie ihre Themen und Projekte rechtfertigen, nämlich technisch statt wirtschaftlich.br>
Und genau darin sieht der Autor - aus CFO-Sicht verständlicherweise - das Problem und wartet mit gleich sieben umfangreichen Tipps auf, wie die Kommunikation verbessert werden kann.

Ich gebe zu, dass mir nicht jedes der vorgebrachten Argumente einleuchtet, doch lesenswert sind die Ideen allemal....
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CIO - von wegen Career is over
abgelegt im Archiv Freistil von Christoph Römer am 12.01.10
CIO - von wegen Career is over
© Markus Rödder
Es war in den 1990er Jahren, da kursierte ein seltsames Wortspiel in der IT-Szene. CIO hieß plötzlich Career is over und in der Tat war die Fluktuation in diesem Job größer als in der heutigen Zeit.

Zu diesem Schluss kommt auch CIO.de und ermittelt für die heutigen Zeit eine durchschnittliche Verweildauer von 5,3 Jahren. Ganz schön lang wie ich finde und gemessen am Vorjahr satte elf Monate mehr.

Allerdings waren CIO auch schon gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts nicht in besonderem Maße vom Rausschmiss bedroht d.h. "Career is over" war bereits zum damaligen Zeitpunkt lediglich ein unbewiesenes Klischee:

In den 2000ern stabilisierte sich die Verweildauer von CIOs weiter. Wie die CIO-Studie "State of the CIO" zeigt, kletterte die Zeit eines IT-Vorstands in seinem Job von viereinhalb Jahren (2004) bis auf fünf Jahre (2007).


In diesem Jahr kommt die Studie zum folgenden Ergebnis: Ein CIO bleibt im Schnitt 5,3 Jahre in einem Job. Das sind elf Monate mehr als ein Jahr zuvor.


Vergleicht man diese Verweildauer mit denen der übrigen Vorstände, so brauchen sich die CIO ebenfalls nicht zu verstecken. CMOs schaffen es im Durchschnitt gerade einmal 2,3 Jahre, CFOs 4,5 Jahre und lediglich die HR-Vorstände (6,5 JAhre) sowie die CEOs (7,9 Jahre) bleiben noch länger im Amt als die Chief Information Officer.
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